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| Begriff | Definition |
|---|---|
| Authoring | |
| Barcode |
Der Barcode ist die grafische Umsetzung des EAN-Codes. Erforderlich, damit das Produkt von Scannern eingelesen werden kann. Jeder Barcode wird weltweit nur einmal vergeben. Gerne können wir Ihnen einen Barcode für Ihre CD/DVD-Produktion anbieten. |
| Blu-ray Disc |
Die Blu-ray Disc (abgekürzt BD) ist ein digitales optisches Speichermedium. Sie wurde als High-Definition-Nachfolger der DVD entwickelt und bietet ihrem Vorläufer gegenüber eine erheblich gesteigerte Datenrate und Speicherkapazität. Daraus resultierend bieten Blu-rays auf entsprechenden Bildschirmen eine erhebliche bessere Bildqualität. Blu-ray-Player sind in der Regel abwärtskompatibel zu DVDs, weshalb diese auch abgespielt werden können. Kapazität: 25 GB (Single Layer), 50 GB (Dual Layer), 100/128 GB (BDXL; 4 Layer) |
| Booklet |
Englisch für Broschüre, Heft. Ein Heftchen, das weitere Informationen zum Datenträger enthält |
| CD |
Die Compact Disc (CD, engl. „kompakte Scheibe“) ist ein optischer Speicher, der Anfang der 1980er-Jahre zur digitalen Speicherung von Musik von Philips und PolyGram in Zusammenarbeit mit dem Chemiekonzern Bayer eingeführt wurde (Audio-CD) und die Schallplatte ablösen sollte. Später wurde das Format der Compact Disc erweitert, um nicht nur Musik abspeichern zu können. Als CD-ROM wird sie seitdem auch zur Speicherung von Daten für Computer eingesetzt. |
| CD-Audio |
Die Audio-CD ist eine Compact Disk mit 12 cm Durchmesser, maximaler Spielzeit von 78 Minuten und enthält ausschließlich Audio-Daten. Man versteht darunter die Jedem bekannte Musik-CD. |
| CD-Extra |
Die CD-Extra (Compact Disc Extra) ist eine Sonderform aus CD-Audio und CD-ROM. Es wird eine Multisession CD erzeugt, die im ersten Teil reguläre Audio Daten beinhaltet und im zweiten Teil (Session) ROM Daten. Diese so erstellte CD kann ganz normal in einem Audio CD-Player abgespielt werden. Aber als zusätzliches Feature kann man zusätzlich weitere Daten auf einem PC auslesen. |
| CD-R |
Eine CD-R (englisch: Compact Disc Recordable) ist eine einmal beschreibbare CD, die mit einem handelsüblichen Brenner beschrieben werden kann. Daten, Fotos, Videos oder Musik können darauf gespeichert und mit einem CD-Laufwerk abgespielt werden. |
| CD-ROM |
CD-ROM ist die Abkürzung für Compact Disc Read-Only Memory, ein physikalischer Permanentspeicher für digitale Daten. Sie ist nach der Audio-CD die zweite Anwendung der Compact Disc. |
| CD-RW |
CD-RW ist eine wiederbeschreibbare Compact Disc; die Abkürzung steht für den englischen Ausdruck Compact Disc ReWritable. Die ersten CD-RW kamen 1996 auf den Markt – von Philips, Sony, Hewlett-Packard, Mitsubishi Chemical und Ricoh – und konnten nur 650 MB speichern. Ab 1998 ist auch eine größere Speicherkapazität von 700 MB möglich. Aufgrund vieler Einschränkungen, wie etwa Geschwindigkeit, Datensicherheit und Speicherkapazität ist CD-RW eine Nischenanwendung geblieben. |
| CD-Text |
CD-Text ist eine Erweiterung einer Audio-CD (genauer eine Erweiterung des Red Book der Audio-CDs), welche textuelle Informationen enthält wie Titel, Interpret und Namen der einzelnen Musikstücke. Einige CD-Spieler können während des Abspielens diesen Text anzeigen. Die Abspielbarkeit auf Geräten, die keinen CD-Text unterstützen, wird dabei in keiner Weise beeinträchtigt. |
| CMYK |
Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, das die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow und Key (Schwarz). |
| Digipack (DPac) |
Das Digipack ist eine Kartonverpackung zur Aufnahme von CDs oder DVDs. Diese Verpackung ist besonders beliebt, da es als besonders hochwertige Verpackung für Datenträger gilt. Die Hülle wird aus Chromokarton gefertigt und mit Glanzlaminat veredelt. Das Kunstofftray wird eingeklebt. |
| Digitaldruck CD/DVD | |
| Druckvorstufe |
Die Druckvorstufe, auch als Prepress bezeichnet, ist ein Teilprozess der Drucktechnik. Es handelt sich dabei um eine Zusammenfassung aller Prozesse vor dem Druck, wie zum Beispiel Scanarbeiten, Datenaufbereitung, Retusche... . Die Aufgabe der Druckvorstufe besteht darin, Inhalte (wie Texte, Bilder) zu Layouts zusammenzuführen. Dabei werden Daten, die von Werbeagenturen, Verlagen oder direkt vom Kunden kommen, in druckbare Daten für den Druckprozess umgesetzt. |
| DVD |
Die DVD ist ein digitales Speichermedium, das im Aussehen einer CD ähnelt, aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität verfügt. Sie zählt zu den optischen Datenspeichern. Das Backronym „DVD“ geht auf die Abkürzung von Digital Versatile Disc (engl. für digital vielseitige Scheibe) zurück. In der Alltagssprache wird der Ausdruck „DVD“ im Zusammenhang mit Filmen häufig im Sinne des logischen Formats DVD-Video verwendet. |
| DVD Formate |
DVD-5 4,7 GB Leserichtung von innen nach außen auf der 0,6 mm starken Datenschicht (Single-Layer-DVD, SL). Durch eine Dummy-Schicht darüber wird die Normdicke von 1,2 mm erreicht. DVD-9 8,5 GB Umfokussieren des Lasers auf eine zweite Datenschicht (Dual-Layer-DVD, DL). Bei Daten-DVDs werden beide Layer von innen nach außen gelesen. Bei DVD-Video wird das untere Layer von innen nach außen gelesen, das obere zurück von außen nach innen. DVD-10 9,4 GB Wenden der DVD im Player auf eine zweite Datenschicht (Flipper). |
| DVD-Authoring |
DVD-Authoring bezeichnet das Gesamtverfahren, bei welchem der Prototyp (Pre-Master) einer DVD aus unterschiedlichen Inhalten (Film, Video, Bilder, Tonspuren, Untertitel etc.) generiert wird. Das DVD-Authoring ist ein Zwischenschritt zwischen der Nachbearbeitung und der Vervielfältigung. Zur Nachbearbeitung zählen etwa Filmschnitt, Animation, Retusche und Synchronisation, während mit Vervielfältigung die reine Replikation im DVD-Presswerk gemeint ist. Alles dazwischen gehört zum Oberbegriff Authoring. Das Ergebnis des Authoring im professionellen und herkömmlichen Sinne ist demnach keine lauffähige gebrannte DVD-R, sondern entspricht Layerdaten im DDP-Format, die per Standard auf DLT-Bändern (heute auch inzwischen per Wechselfestplatte etc.) dem Presswerk zur Verfügung gestellt werden. Bei einer einschichtigen DVD-5 wird demnach ein Datensatz bzw. -band generiert, bei einer zweischichtigen DVD-9 demnach zwei Bänder und Sätze. Das Presswerk erstellt dann anhand der ihm zur Verfügung gestellten Layerdaten die sog. Glasmaster, das Positiv für die anschließende physische Pressung. Zwar sind inzwischen wohl alle Authoring-Programme in der Lage, lauffähige gebrannte DVD-R zu generieren, doch taugt eine solche selbstgebrannte DVD mangels Verankerung im DVD-Standard nur bedingt für Abspielzwecke und gar nicht für die Vorstufe zum Presswerk, da ihr für letzteres wichtige Speicherbereiche fehlen. Das Authoring konzentriert sich zum einen auf das Encoding, womit der Prozess gemeint ist, bei dem Film- und Toninhalte normgerecht umgewandelt werden. Zum anderen liegt der Schwerpunkt auf der verbrauchergerechten Aufbereitung von Inhalten, demzufolge auf dem Design von interaktiven Menüs und der zugehörigen, auch fallabhängigen Programmierung, so dass es dem Anwender letztlich möglich ist, auf einfache Art und Weise durch die Inhalte der DVD zu navigieren oder gar einfache interaktive Spiele zu spielen. Charakteristisch für die DVD-Video ist im Wesentlichen das Merkmal, ein und denselben audiovisuellen Inhalt (zum Beispiel Film) aus unterschiedlichen Perspektiven (=Multi-Angle-View), mit unterschiedlichen Tonspuren (=Multi Language) und verschiedenen Untertiteln konsumieren zu können. Zum DVD-Authoring gehört außerdem das Voreinstellen des Region-Codes (=Ländercode) und vor allem das Aufbringen des Kopierschutzes, wozu nach dem DVD-Spec-Sheet in erster Linie Macrovision und CSS gehören. Hierbei wird nicht der Schutz selbst aufgebracht, sondern lediglich die Information dahingehend, welche Teile der DVD geschützt werden sollen. Bei CSS wird hierzu eine sogenannte VOBTABLE erzeugt, eine Tabelle mit relativen Speicheradressen der einzelnen zu schützenden Objekte, zum Beispiel die physikalischen Startadressen der Video-Objects (=VOBs). Auf dem Markt sind diverse DVD-Authoring-Anwendungen mit stark unterschiedlichem Funktionsumfang und Preisgefüge. Dennoch erfüllen nur wenige Programme den vollen Standard, so zum Beispiel Sonic Scenarist für PC und in Ansätzen DVD Studio Pro von Apple, der überwiegende Teil ist mangels Funktionsumfang und Prüfmöglichkeiten eher im amateur- und semiprofessionellen Bereich anzusiedeln. |
| DVD-ROM |
Mit DVD-ROM wird eine DVD-Variante bezeichnet, die vornehmlich dem Abruf von Computerdaten dient. |
| DVD-Video |
Die DVD-Video ist eine technische Spezifikation zur Speicherung von Videos auf einem DVD-Datenträger. Dieser Standard wurde vom DVD Forum geschaffen, um Zukunftssicherheit und problemlose Abspielbarkeit auf allen Geräten zu garantieren, aber nicht zuletzt auch, um das Medium unter der Kontrolle der Filmindustrie zu halten – so können DVDs laut Standard nur auf autorisierten Geräten abgespielt werden. Die DVD-Video ist die bekannteste DVD-Variante, weshalb der Volksmund sie auch unpräzise mit DVD bezeichnet. Andere bekannte Synonyme von DVD-Video sind DVD-Spielfilm oder kurz DVD-Film. |
| DVD±R |
Die DVD-R und DVD+R sind DVD-Varianten, bei denen die Daten unveränderlich auf eine DVD geschrieben werden können. Das R steht für englisch recordable, zu deutsch beschreibbar. |
| GEMA |
Urheberrechte / GEMA Komponisten und Texter sind Urheber an ihren Werken. Für Urheber besteht die Möglichkeit sich gegenüber Dritten durch die GEMA vertreten zu lassen. Hierzu ist es notwendig, Mitglied der GEMA zu werden und ihr die zu schützenden Werke mit Titel und Dauer anzugeben (Werkanmeldung). Diese Beauftragung der GEMA zur Wahrnehmung der Urheberrechte kann nur durch den Komponisten oder Texter oder einem beauftragten Verlag vorgenommen werden. Die GEMA überwacht für Ihre Mitglieder die Verwendung gemeldeter Werke bei der Herstellung und Sendung von Tonträgern sowie deren öffentliche Aufführung. Sie erhebt in diesen Fällen Gebühren, die nach Abzug von Verwaltungskosten den Urhebern zufließen. Eine Pflicht zur Mitgliedschaft in der GEMA besteht nicht. Sollte es also nur darauf ankommen, bei eventuellen Rechtsstreitigkeiten das Urheberrecht nachweisen zu können, empfiehlt sich die Hinterlegung der Werke (in Form von Noten und Tonträgern) bei einem Rechtsanwalt. Auch die Versendung der Werke an sich selbst (per Einschreiben in einem versiegelten Umschlag) erleichtert den Nachweis der Urheberschaft. Die Herstellung von Tonträgern unterliegt jedoch der GEMA-Meldepflicht (Vervielfältigungsmeldung). Für die Meldung liegen bei uns vorgefertigte Formulare bereit, bei deren ausfüllen wir Ihnen gerne behilflich sind. Um die Meldung durchführen zu können, werden folgende Angabe benötigt: 1. eine Liste der Original-Werktitel (z.B. Name des Songs) 2. deren Titeldauer 3. den Namen des Komponisten 4. den Namen des Texters 5. gegebenenfalls den Bearbeiter und Verlag 6. Anzahl der Tonträger für Promotionzwecke 7. Endverbraucher- bzw. Händlerabgabepreis für die restlichen Tonträger (exkl. MwSt) 8. Besetzung / Instrumentierung Sie erhalten dann nach eine Rechnung der GEMA (kann mehrere Wochen dauern). Wenn alle Titel lizenzpflichtig sind, entspricht diese z.B. für Promotion-LP-CDs der GEMA-Mindestvergütung von € 0,6199. Bei einem Großhändlerabgabepreis von € 4,60 zzgl. MwSt. ergeben sich ebenfalls € 0,6199. Sollten sie die Vervielfältigungsmeldung selbst vornehmen, brauchen wir eine Freistellung für das Preßwerk (wird Ihnen von der GEMA nach vorgenommener korrekter Anmeldung binnen 48 Stunden zugesandt). Die Mindestlizenz GEMA-Pflichtiger Werke beträgt pro Exemplar: Maxi-CD: € 0,248 Spieldauer:23Min./Werkanzahl: 5/Fragmente:12* CD-LP: € 0,6199 Spieldauer:80Min./Werkanzahl:20/Fragmente:40* MC: € 0,3720 LP: € 0,3627 Maxi-LP: € 0,2639 Download der kompletten Informationen >> Alle Preisangaben zzgl. 7% MwSt. * Überschreitungen dieser Grenzen führen zu Überlizenzen Konto-Nr.: (der Gema) Dresdner Bank München (BLZ 700 800 00) Konto 3 813 095 00 Der Vorauskassebetrag wird mit der tatsächlich anfallenden Lizenzzahlung verrechnet. Bei GEMA-freier (Urheber ist nicht GEMA-Mitglied) Musik geben Sie das bitte auf dem Anmeldebogen an, um eine Freistellung nicht zu verzögern. Achtung! Das Preßwerk ist in jedem Fall verpflichtet, der GEMA den Auftraggeber der Vervielfältigung bekannt zu geben. Sollte der Auftraggeber der Vervielfältigung gleichzeitig Komponist und Texter aller verwendeten Werke sein, ist er ebenso melde- und zahlungspflichtig wie jeder andere Auftraggeber auch, jedoch gleichzeitig Empfänger der späteren GEMA-Ausschüttung. Dazu gibt es spezielle Formulare (Gema-Lizenzantrag/Meldebogen) die unbedingt verwendet werden sollten. |
| Glasmaster |
Das Glasmaster ist bei einer CD/DVD-Herstellung das eigentliche Press-Werkzeug im Presswerk. Der Vorgang zur Erstellung eines Glasmasters nennt man Glasmastering. Beim Glasmastering wird die Information des Premasters mit Hilfe eines Laserstrahls, ähnlich wie beim Brennen einer CD-R, auf eine mit einer photoresistenten Schicht überzogene Glasscheibe übertragen. Deren Durchmesser beträgt 24 mm und die Dicke 6 mm. Sie hat eventuell auch einen metallenen Innenkreis, um industrielle Bearbeitung zu ermöglichen. Die Träger werden speziell für das Glasmastering erstellt und die Trägerfläche muss absolut glatt poliert sein, denn schon mikroskopisch kleine Kratzer auf dem Glasträger beeinflussen die Qualität des erstellten Glasmasters. Das resultierende Glasmaster dient als Vorlage für die Erstellung des Stampers bei der Galvanisierung. Die lichtempfindliche Lackschicht wird jedoch zu Beginn der Galvanisierung unwiederbringlich zerstört, sodass nur die davon erstellten werkspezifischen Stamper eingelagert und für folgende Pressungen verwendet werden können[1]. Das Glasmastering muss in einem Reinraum, der mindestens die Anforderungen der Klasse 100 (=ISO 5) erfüllt, durchgeführt werden. Staub, Pollen, Haar oder Rauchpartikel können den erstellten Glasmaster zerstören, während er erstellt wird. Wenn der Glasmaster fertig ist, ist er von diesen Umwelteinflüssen nicht mehr beeinflussbar; doch während der Fertigung kann er dadurch unbrauchbar werden |
| HKS |
Der HKS-Farbfächer beinhaltet 120 so genannte Volltonfarben, insgesamt 3520 Farbtöne für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie ist. HKS ist dabei die Abkürzung für und ein Warenzeichen bzw. eine Marke der Druck- bzw. Künstlerfarbenhersteller Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co. Verwendung [Bearbeiten] Eine HKS-Farbe kann z. B. im Offsetdruck durch Verwendung einer – industriell vorgemischten oder vom Drucker angemischten – Sonderfarbe wiedergegeben oder (annähernd) durch vorgegebene Mischungsverhältnisse der Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erzielt werden. Es gibt verschiedene HKS-Farbfächer, die der unterschiedlichen Farbwiedergabe in Abhängigkeit von der Oberfläche gerecht werden:
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| Kopierschutz |
Als Kopierschutz oder Kopiersperre bezeichnet man Maßnahmen um die Vervielfältigung von Daten zu verhindern. Ein absoluter Kopierschutz ist im Allgemeinen nicht möglich, da der Datenträger für ein Lese- oder Abspielgerät lesbar sein muss. Dabei ist nicht zu verhindern, dass die vom Abspielgerät gelesenen Daten auf einem anderen Datenträger abgespeichert werden. Ein Kopierschutz ist daher nur für bestimmte Lesegeräte wirksam, schützt die Daten aber nicht gegenüber manipulierten Lesegeräten oder Lesegeräten fremder Hersteller. An Stelle des Lesegeräts kann bei digitalen Daten auch Software oder Firmware treten. |
| Labelcode |
Leistungsschutzrechte / GVL Auch Hersteller und Interpreten haben Rechte an den von Ihnen festgelegten (interpretierten) Werken. Diese Rechte werden, im Falle der (kostenlosen) Mitgliedschaft, durch die GVL wahrgenommen. So schüttet die GVL z.B. für die (mögliche) Zweitauswertung von Einspielungen ca. 30 - 35% der nachgewiesenen Honorare zusätzlich an den Musiker aus. Eine weitere Zweitauswertung der Interpretenrechte, das Senderecht, rechnet die GVL mit dem sog. Label ab. Zur EDV-gerechten Erfassung der Sendeminuten vergibt die GVL einen Labelcode. z.B. Psycho-Sound Records = LC-01841 Sollen also Tonträger z.B. vom Rundfunk gesendet werden, gilt durch den Aufdruck des Labelcodes das Senderecht als erteilt. Die Rundfunkanstalt wird in Ihrem Sendebericht den Labelcode zur Verrechnung mit der GVL benutzen. Was ist nun für den Auftraggeber einer Vervielfältigung von Tonträgern zu beachten? a.) Besitzen Sie ein eigenes Label, verwenden Sie natürlich Ihren eigenen Labelcode (die Anmeldung eines Labels kann leider erst nach der Veröffentlichung der ersten Produktion beantragt werden, die dann jedoch keinen Labelcode tragen kann). b.) Sollten Sie nicht auf ein eigenes Label zurückgreifen können, stellt Ihnen IDN kostenfrei den Labelcode 01841 für die bei uns hergestellten Tonträger zur Verfügung. In diesem Fall übernimmt IDN auch die(Pflicht-) Bemusterung des Deutschen Musik- und des Rundfunkarchivs mit 3 Exemplaren des Tonträgers. Für dieses Verfahren ist es unerläßlich, die Leistungsschutzrechte für die mit unserem Labelcode versehenen Tonträger, auf Psycho-Sound Records zu übertragen (denn genau das besagt der Labelcode). Da eine eventuelle Ausschüttung der GVL (ca. 1,60 €/Sendeminute) an das Label nicht nach Interpreten oder Titeln aufgeschlüsselt wird, ist eine Auskehrung an den Auftraggeber nicht möglich und bleibt daher Eigentum von Psycho-Sound Records. c.) Wenn Sie sich entschließen, Rundfunkanstalten mit Ihren Tonträgern ohne Labelcode zu bemustern, sollten Sie jeweils einen Sendevertrag abschließen bzw. eine Sendefreigabe beilegen. Achtung! Die Verwendung eines Labelcodes garantiert nicht die Sendung in Rundfunk oder TV, erleichtert aber den entsprechenden Redakteuren die Durchführung und Abrechnung und ist somit praktisch ein Muss. |
| Labeldruck |
Wir unterscheiden zwischen 1-6 farbigen Aufdruck, dem so genannten Labeldruck. Eine weitere Unterscheidung liegt im Druckverfahren. Das Label wird entweder im Offsetdruckverfahren gedruckt oder im Siebdruck. Die Verwendung des Druckverfahrens ist Abhängig vom Druckbild. Meistens empfiehlt sich ein weißer Unterdruck, da die CD von Grund auf silbern ist. Gerade beim Druck von Bildern ist dies sehr wichtig, da das Silber sonst durch das Druckbild durchscheint. Dieses Durchscheinen kann aber auch als Gestaltungselement genutzt werden. Ein Bild z.B. das sich aus den Farben Cyan, Magenta, Yellow und key (=schwarz) zusammensetzt die Farben also gemischt werden, wird im Offsetdruckverfahren gedruckt. Ein Schriftzug der aus 100% schwarz besteht wird dagegen im Siebdruck gedruckt. Im Siebdruck sind bis zu sechs Labelfarben möglich. Im Siebdruck werden vor allem Label gedruckt die sich aus einzelnen Farbflächen zusammensetzen die optimalerweise aus 100% Farbauftrag der jeweiligen Farbe bestehen. Alle Farben die hier unter 100% haben weisen durch das Druckverfahren bedingt Rasterpunkte auf und ergeben kein optimales Druckbild. Hier empfiehlt sich vor allem die Verwendung von Pantone oder HKS Tönen, so genannte Sonderfarben die sich nicht wie üblich aus CMYK (Cyan Magenta Yellow Karbon) zusammensetzen. Diese Farben werden flächig als Volltöne gedruckt, indem die gewünschte Sonderfarbe als eigenständige Druckfarbe verwendet wird. Am häufigsten werden 5-farbige Label gedruckt die sich wie folgt zusammensetzten: Die Mischung aus CMYK und ein weißer Untergrund. Eine sechste Farbe könnte ein Klarlack sein, der die CD noch brillianter wirken lässt. Hier noch einmal ein Paar Beispiele: 1-farbiger Labeldruck: - Ein einfacher Schriftzug auf die silberne CD der entweder aus 100% Cyan, 100% Magenta, 100% Yellow, 100% Schwarz, 100% eines Pantonetons oder 100% eines HKS Tons besteht. - Eine Vollfläche aus 100% Farbauftrag einer Farbe (cyan, magenta, yellow, schwarz, weiß, Pantone oder HKS) - Eine Vollfläche aus 100% Farbauftrag einer Farbe (cyan, magenta, yellow, schwarz, weiß, Pantone oder HKS) aus der ein Schriftzug, ein Muster oder eine Fläche ausgespart sein kann.
Derr 1-3 farbigen Labeldruck wird im Siebdruck gedruckt. Hier werden einzelne Farben kombiniert in der Regel aber nicht gemischt. 4-farbiger Labeldruck: - Ein Bild einer Landschaft, einer oder mehrerer Personen kann hier im Offsetdruckverfahren auf die silberne CD gedruckt werden. Das Silber scheint hier durch das Druckbild. - Eine Kombination aus 4 einzelnen Farben im Siebdruck. 5-farbiger Labeldruck: - Ein Bild einer Landschaft, einer oder mehrerer Personen kann hier im Offsetdruckverfahren auf die CD gedruckt werden + eine weiße Untergrundfläche. |
| Master | |
| Offsetdruck |
Offsetdruck ist zu wählen, wenn das Motiv Fotos, Verläufe bzw. Schattierungen beinhaltet. Nur Daten in CMYK Farbmodus können für den Druck verwendet werden. Zusätzlich können zwei Farben im Siebdruck gedruckt werden (Pantone-C, HKS-K, weiße Vollfläche oder Glanzlack) Der Offsetdruck liefert ein mattes Druckergebnis. Durch den Aufdruck eines Glanzlackes kann ein brillanter Effekt und mehr Farbtiefe in dunklen Bereichen erzielt werden. Um eine bestmögliche Deckung von schwarzen Flächen zu erzielen, sind diese in „sattem“ schwarz anzulegen (100 % Schwarz, 60 % Cyan, 60 % Magenta und 60 % Yellow). Gedruckt wird mit Euroscala (CMYK) in folgender Reihenfolge: weiß oder Schmuckfarbe, CMYK, zum Abschluss entweder Schmuckfarbe oder Lack. Farbechtheit ist nur mit weißer Vollfläche zu erreichen. - Farbauftrag: max. 320% - Punktzunahme: Offsetdruck: 22%; Siebdruck: 0% - Schriftgröße: positiv mindestens 5 Punkt; negativ mindestens 6 Punkt - Linien: mindestens 0,15 mm (0,35 Punkt) - Überfüllung: Standard 0,144 Punkt; arbeiten Sie hier mit dem Modul ‚Aussparen‘ |
| Pantone |
Das Pantone Matching System erweitert den im herkömmlichen Vierfarbdruck erreichbaren Farbraum. Es gibt spezielle Pantonefarbfächer aus denen die Farbtöne ausgewählt werden können. Es ist auch möglich Pantonetöne über diverse Programme wie Adobe In Design, Illustrator oder Photoshop auszuwählen. Im Vierfarbdruck werden die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (= Black) verwendet und durch den Druck einzelner Rasterpunkte in den Grundfarben entstehen alle weiteren Farbeindrücke. Im Pantone Matching System hingegen werden Farben flächig als Volltöne gedruckt, indem die gewünschte Sonderfarbe als eigenständige Druckfarbe verwendet wird. Die meisten Farben aus dem Pantone Matching System sind nicht im Vierfarbdruck darstellbar; die Farben, die doch damit erzielt werden können, sind in den Farbfächern mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet. Pantonefarben werden beim Labeldruck als eine Farbe gerechnet und unterscheiden sich preislicht nicht von den herkömmlich Druckfarben. Bei Papierdrucksachen verhält es sich anders, da extra Rüstkosten der Maschinen für Pantonefarben entstehen. |
| Pre-Master |
Enthält die endgültige Version der Daten und wird als Kopiervorlage für die Produktion verwendet. |
| Premastering |
Premastering bezeichnet den letzten Arbeitsschritt vor der Erstellung eines Glasmasters zur Vervielfältigung von CDs oder DVDs, das Erstellen eines endgültigen Premasters. Dieser Vorgang, oft auch nur Mastering genannt, kann je nach Format der CD/DVD sehr unterschiedlich ausfallen. Der übliche Standard ist hier der Red- bzw. Yellow-Book-Standard. |
| Presswerk |
Ein DVD-Presswerk oder CD-Presswerk ist eine industrielle Anlage zur Serienherstellung von optischen Datenträgern. Die Fertigung erfolgt hierbei im Spritzgussverfahren, wobei flüssiges Polycarbonat über eine Hochdruckpresse in eine Form gespritzt wird, die den zuvor im Rahmen des Masterings erstellten Stamper als Matrize verwendet. Anschließend werden die optischen Datenträger mit einer Aluminiumschicht überzogen (besputtert bzw. metallisiert) und mit einer Lackschicht versiegelt, die unter UV-Licht getrocknet wird. Die Datenträger sind danach bereit zum Bedrucken und wiedergabefähig. |
| Proof |
Bezeichnet die vorweggenommene Simulation eines Druckergebnisses, in ausgedruckter Papierform. Ein farbverbindlicher Proof soll das Druckergebnis hinsichtlich Farbigkeit nahezu voraussagen. Wann ein solcher Proof farbverbindlich ist, regeln der Medienstandard Druck und die ISO 12647-7. Neben einem Halbton-Proof, bei dem Rasterverfahren zum Einsatz kommen, wie sie vom Hersteller des Druckertreibers zur Verfügung gestellt werden, können auch Raster-Proofs erzeugt werden, die das später im Druck verwendete Raster simulieren. Heute werden zur Erstellung von Proofs fast ausschließlich Tintenstrahldrucker eingesetzt, die über RIPs mit eingebautem Farbmanagementsystem angesteuert werden. |
| Red Book |
Das Red Book enthält die technische Spezifikation der Compact Disc Digital Audio (CDDA, Audio-CD) und wurde von Philips und Sony 1980 festgelegt. Er beschreibt als erster CD-Standard die physikalische Aufteilung (Blöcke, Rahmen mit 24 Byte Kapazität, etc.), den Fehlerkorrekturmechanismus und das Kodierungsverfahren. CDs nach diesem Standard speichern Stereo-Audiodaten mit 16 Bit Auflösung und einer Abtastrate von 44,1 kHz. Eine CD nach Red Book-Standard darf maximal 99 Tracks (Titel) enthalten. Jeder Track muss mindestens vier Sekunden lang sein. |
| Regionalcode |
Mit dem Regionalcode, der exakt Regional Playback Control (RPC) heißt, sollte verhindert werden, dass z. B. ein DVD-Video aus den USA auf einem europäischen Gerät abspielbar ist. Eine DVD-Video mit eindeutig gesetzten Regionalcodes kann normalerweise nur von einem DVD-Spieler gelesen werden, der auf einen dieser Regionalcodes eingestellt ist. |
| Shape CD |
Eine Shape-CD (auch Shape Disc oder ShapeCD) ist eine CD, deren Konturen von der üblichen Kreisform abweichen. Sie kann individuell nach deinen Wünschen geschnitte werden. Eine Shape Disc kann wie eine normale CD Audio-, Video- oder andere Dateien enthalten, jedoch ist die Datenmenge begrenzt, da ein großer Teil der beschreibbaren Fläche der CD herausgeschnitten wird. Erscheinungsformen der Shape CD sind zum Beispiel:
Die Formgebung einer Shape-CD/DVD sollte möglichst ausgewogen, symmetrisch und mit dem Flächenschwerpunkt in der Mitte aufgebaut sein. Dadurch wird eine optimale Laufeigenschaft erreicht. Jede Shape-CD/DVD braucht einen Konturmaster, der anzeigt, welche Kontur das Design haben muss, um in den gängigen CD/DVD-Playern lauffähig zu sein. Durch die besondere Form der CD/DVD sind die Shape-CDs nicht in allen Laufwerken verwendbar. Der Hauptgrund dafür sind die Unwuchten, die durch die unrunde Form asymmetrischer Shape-CDs entstehen. Sie können bei höheren Geschwindigkeiten dazu führen, dass das Laufwerk beschädigt wird. Diese Beschädigung kann durch einen Adapter verhindert werden, der zum Beispiel auch bei Slot-In-Laufwerken notwendig ist. Aus diesem Grund tragen die meisten Shape Discs eine Aufschrift, die davor warnt, den Datenträger in Autoradios oder CD-Wechslern zu benutzen. |
| Siebdruck |
Siebdruck ist das geeignete Verfahren, wenn das Motiv nur aus Text bzw. Vektorgrafiken (Vollflächen) besteht. Im Siebdruck können bis zu 6 Farben standgenau gedruckt werden. Schmuckfarben sind möglich. Verwendet werden HKS-K und Pantone-C. Der Tonwertumfang erstreckt sich von min. 15% bis max. 85% |
| Soft-Proof |
Ein Soft-Proof ist die Darstellung der Druckdaten am Computerbildschirm im PDF-Format. |
| Sonderfarben |
Eine Sonderfarbe, auch Schmuckfarbe oder Spotcolour genannt, ist eine zusätzlich zu den Grundfarben verwendete Druckfarbe beim Mehrfarbdruck. Der Begriff umfasst Volltonfarben für zusätzlichen Farbtiefenumfang ebenso wie Effektfarben.
Durch den Einsatz von Schmuckfarben ist es auch möglich, Farben zu drucken, die außerhalb des beim Vierfarbdruck möglichen Farbbereichs liegen. Die Schmuckfarbe, als Druckfarbe, die spezielle optische , „schmückende“ Eigenschaften hat, wird als eigener, „gesonderter“ Druckgang gedruckt. Bei den heute üblichen 4-Farbmaschinen, die alle vier Prozessfarben in einem Arbeitsgang drucken, erfordert die Sonderfarbe einen gesonderten Druckgang, was zu mitunter nicht unerheblichen Mehrkosten führen kann, da eine 4-Farbmaschine dann doppelt solange für diesen 5-farbigen Job belegt ist, oder zwei getrennte Druckwerke im Seriendruck notwendig sind. Beim Labeldruck zählt eine Sonderfarbe wie jede andere Farbe auch und kostet somit auch nicht mehr als eine Farbe aus CMYK. Gebräuchliche Schmuckfarbenpaletten für die Druckendstufe sind HKS- (hochgesättigte Farben wie HKS 61 oder 84, oder deckend HKS 88K) und Pantone-Fächer (z. B. 801-814C, 871-877C für Effektfarben) |
| Stamper | |
| Tampondruck |
Der Tampondruck ist auf Grund seiner Flexibilität für unsere Blechdosen hervorragend geeignet. Für den Tampon verwenden wir hochwertige Silikonkautschuke. Durch die hohe Elastizität des Kautschuks stellen kleine Unebenheiten und Poren keine Minderung des Drucks dar. Durch den Einsatz von Maschinen der neuesten Generation erreichen wir eine sehr hohe Auflösung im Gegensatz zu anderen Druckverfahren. Ein weiterer Vorteil des Tampondrucks ist seine hohe Abriebsbeständigkeit. Durch die schnelle Trocknung können aufwändige "Farbe in Farbe" Grafiken gedruckt werden. |
| Thermoretransferdruck |
Der Begriff Thermoretransferdruck (Zusammensetzung aus: Thermo für „Wärme“, re für „zurück“ und Transfer für „Übertragung“) bezeichnet die vierfarbige Weiterentwicklung des einfarbigen Thermotransferdrucks. Der Thermoretransferdruck dient vor allem der Bedruckung von CD- und DVD-Rohlingen unter Verwendung eines speziellen Druckers. Durch Erwärmung des Druckkopfes wird die Farbe im Thermotransferdruck von einem Farbband („Ribbon“) abgelöst und auf ein spezielles Übertragungsband (Retransferband) übertragen. Von diesem Retransferband wird dann eine Folie auf die CD beziehungsweise DVD aufgeschmolzen. Durch diese Zwischenübertragung ist eine hohe Auflösung möglich, und der Druck kann in Vollfläche erfolgen. Die Bedruckung kann vor oder nach dem Brennen der CD/DVD erfolgen. Es werden spezielle Rohlinge benötigt. |
| Vinyl Optik |
CD in kultiger Vinyl Optik mit Qualität und den Bedienungskomfort einer CD Die CD wird schwarz eingefärbt, so dass auch die "Unterseite" schwarz ist. Durch einen Struckturlack wird der Vinyleffekt erzeugt. Das Datenvolumen entspricht unserer normalen 12cm CD. |
| Yellow Book |
Das Yellow Book ist der 1985 definierte Standard für Daten-CDs (CD-ROM) und eine Erweiterung des Red Books. Es ist betriebssystemunabhängig |




