Lexikon
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Pantone |
Das Pantone Matching System erweitert den im herkömmlichen Vierfarbdruck erreichbaren Farbraum. Es gibt spezielle Pantonefarbfächer aus denen die Farbtöne ausgewählt werden können. Es ist auch möglich Pantonetöne über diverse Programme wie Adobe In Design, Illustrator oder Photoshop auszuwählen. Im Vierfarbdruck werden die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (= Black) verwendet und durch den Druck einzelner Rasterpunkte in den Grundfarben entstehen alle weiteren Farbeindrücke. Im Pantone Matching System hingegen werden Farben flächig als Volltöne gedruckt, indem die gewünschte Sonderfarbe als eigenständige Druckfarbe verwendet wird. Die meisten Farben aus dem Pantone Matching System sind nicht im Vierfarbdruck darstellbar; die Farben, die doch damit erzielt werden können, sind in den Farbfächern mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet. Pantonefarben werden beim Labeldruck als eine Farbe gerechnet und unterscheiden sich preislicht nicht von den herkömmlich Druckfarben. Bei Papierdrucksachen verhält es sich anders, da extra Rüstkosten der Maschinen für Pantonefarben entstehen. |
| Pre-Master |
Enthält die endgültige Version der Daten und wird als Kopiervorlage für die Produktion verwendet. |
| Premastering |
Premastering bezeichnet den letzten Arbeitsschritt vor der Erstellung eines Glasmasters zur Vervielfältigung von CDs oder DVDs, das Erstellen eines endgültigen Premasters. Dieser Vorgang, oft auch nur Mastering genannt, kann je nach Format der CD/DVD sehr unterschiedlich ausfallen. Der übliche Standard ist hier der Red- bzw. Yellow-Book-Standard. |
| Presswerk |
Ein DVD-Presswerk oder CD-Presswerk ist eine industrielle Anlage zur Serienherstellung von optischen Datenträgern. Die Fertigung erfolgt hierbei im Spritzgussverfahren, wobei flüssiges Polycarbonat über eine Hochdruckpresse in eine Form gespritzt wird, die den zuvor im Rahmen des Masterings erstellten Stamper als Matrize verwendet. Anschließend werden die optischen Datenträger mit einer Aluminiumschicht überzogen (besputtert bzw. metallisiert) und mit einer Lackschicht versiegelt, die unter UV-Licht getrocknet wird. Die Datenträger sind danach bereit zum Bedrucken und wiedergabefähig. |
| Proof |
Bezeichnet die vorweggenommene Simulation eines Druckergebnisses, in ausgedruckter Papierform. Ein farbverbindlicher Proof soll das Druckergebnis hinsichtlich Farbigkeit nahezu voraussagen. Wann ein solcher Proof farbverbindlich ist, regeln der Medienstandard Druck und die ISO 12647-7. Neben einem Halbton-Proof, bei dem Rasterverfahren zum Einsatz kommen, wie sie vom Hersteller des Druckertreibers zur Verfügung gestellt werden, können auch Raster-Proofs erzeugt werden, die das später im Druck verwendete Raster simulieren. Heute werden zur Erstellung von Proofs fast ausschließlich Tintenstrahldrucker eingesetzt, die über RIPs mit eingebautem Farbmanagementsystem angesteuert werden. |

