Lexikon

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Begriff Definition
Shape CD

Eine Shape-CD (auch Shape Disc oder ShapeCD) ist eine CD, deren Konturen von der üblichen Kreisform abweichen. Sie kann individuell nach deinen Wünschen geschnitte werden.

Eine Shape Disc kann wie eine normale CD Audio-, Video- oder andere Dateien enthalten, jedoch ist die Datenmenge begrenzt, da ein großer Teil der beschreibbaren Fläche der CD herausgeschnitten wird.

Erscheinungsformen der Shape CD sind zum Beispiel:

  • normale Musik-CDs mit wenigen Titeln, (diesen Werbetrick haben zum Beispiel Shania Twain, Jon Bon Jovi, die Sugababes und die Backstreet Boys angewandt)
  • Shape-DVDs, die wie Shape-CDs funktionieren, jedoch eine größere Datenmenge fassen können,
  • Ticket-CDs, die als Eintrittskarte gültig sein können, zum Beispiel für Musikkonzerte verkauft werden und einen Titel des Künstlers enthalten
  • Shape-CDs, die mit einem Magnetstreifen, einem Barcode oder einer Chipkarte kombiniert werden
  • sowie beschreibbare, durchsichtige oder duftende Shape Discs (sog. Aroma-CDs oder Duft-CDs).

Die Formgebung einer Shape-CD/DVD sollte möglichst ausgewogen, symmetrisch und mit dem Flächenschwerpunkt in der Mitte aufgebaut sein. Dadurch wird eine optimale Laufeigenschaft erreicht. Jede Shape-CD/DVD braucht einen Konturmaster, der anzeigt, welche Kontur das Design haben muss, um in den gängigen CD/DVD-Playern lauffähig zu sein. Durch die besondere Form der CD/DVD sind die Shape-CDs nicht in allen Laufwerken verwendbar. Der Hauptgrund dafür sind die Unwuchten, die durch die unrunde Form asymmetrischer Shape-CDs entstehen. Sie können bei höheren Geschwindigkeiten dazu führen, dass das Laufwerk beschädigt wird. Diese Beschädigung kann durch einen Adapter verhindert werden, der zum Beispiel auch bei Slot-In-Laufwerken notwendig ist. Aus diesem Grund tragen die meisten Shape Discs eine Aufschrift, die davor warnt, den Datenträger in Autoradios oder CD-Wechslern zu benutzen.

Siebdruck

Siebdruck ist das geeignete Verfahren, wenn das Motiv nur aus Text bzw. Vektorgrafiken (Vollflächen) besteht. Im Siebdruck können bis zu 6 Farben standgenau gedruckt werden. Schmuckfarben sind möglich. Verwendet werden HKS-K und Pantone-C. Der Tonwertumfang erstreckt sich von min. 15% bis max. 85%

Soft-Proof

Ein Soft-Proof ist die Darstellung der Druckdaten am Computerbildschirm im PDF-Format.

Sonderfarben

Eine Sonderfarbe, auch Schmuckfarbe oder Spotcolour genannt, ist eine zusätzlich zu den Grundfarben verwendete Druckfarbe beim Mehrfarbdruck. Der Begriff umfasst Volltonfarben für zusätzlichen Farbtiefenumfang ebenso wie Effektfarben.

  • Eine Volltonfarbe lässt sich in der Regel nicht aus den Standardgrundfarben – im Vierfarbdruck, der auf dem CMYK-Farbmodell (Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz) beruht, in aller Regel die Prozessfarben oder Grundfarben der Euroskala, aber auch im Sechsfarbdruck – zusammensetzen.
  • Effektfarben, etwa Gold- oder Silberfarben oder Leuchtfarben, weisen darüber hinausgehende Eigenschaften aus, was Glanz und andere Effekte betrifft
  • auch für Flächen in Volltonabbildung, in dem flächendeckender Farbauftrag gefordert ist, werden bei Mischtechnik mit Rasterdruck Sonderfarben notwendig: Bei Metalleffektfarben ist zu bedenken, dass sie sehr stark deckend und teilweise nicht überdruckbar sind, und beim Rastern einen Großteil ihres Glanzeffektes verlieren, da es keine geschlossene Oberfläche mehr gibt.

Durch den Einsatz von Schmuckfarben ist es auch möglich, Farben zu drucken, die außerhalb des beim Vierfarbdruck möglichen Farbbereichs liegen. Die Schmuckfarbe, als Druckfarbe, die spezielle optische , „schmückende“ Eigenschaften hat, wird als eigener, „gesonderter“ Druckgang gedruckt. Bei den heute üblichen 4-Farbmaschinen, die alle vier Prozessfarben in einem Arbeitsgang drucken, erfordert die Sonderfarbe einen gesonderten Druckgang, was zu mitunter nicht unerheblichen Mehrkosten führen kann, da eine 4-Farbmaschine dann doppelt solange für diesen 5-farbigen Job belegt ist, oder zwei getrennte Druckwerke im Seriendruck notwendig sind.

Beim Labeldruck zählt eine Sonderfarbe wie jede andere Farbe auch und kostet somit auch nicht mehr als eine Farbe aus CMYK.

Gebräuchliche Schmuckfarbenpaletten für die Druckendstufe sind HKS- (hochgesättigte Farben wie HKS 61 oder 84, oder deckend HKS 88K) und Pantone-Fächer (z. B. 801-814C, 871-877C für Effektfarben)

Stamper
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